Die Sopranistin Marie Luise Werneburg gehört als Spezialistin für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts zu den gefragtesten Solistinnen ihres Faches – den Werken Johann Sebastian Bachs gilt dabei ihre besondere Hingabe. Sie erfreut sich einer regen internationalen Konzerttätigkeit – in der laufenden Saison 2025/2026 wird sie mit dem Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe Bachs h-Moll-Messe auf einer Tournee in Südkorea singen, mit den Adventskantaten und dem Freiburger Barockorchester in Berlin, Freiburg und Stuttgart auftreten und mit Sir John Eliot Gardiner beim Leipziger Bachfest die Top 4 des Kantaten-Rankings musizieren.
Aufgewachsen in einem Dresdner Pfarrhaus umgeben von Kunst, Literatur und Musik, studierte sie Gesang und Kirchenmusik in Dresden und Bremen. Sie lehrte als Dozentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und gab Meisterkurse in Tokio/Japan.
Ihre umfangreiche Diskographie wurde zuletzt um die Ersteinspielung von Liedern des Dresdner Komponisten Johann Gottlieb Naumann mit dem Hammerpianisten Sebastian Knebel erweitert (cpo, 2025).
„Glanzlichter setzte der schwerelos schwebende und leuchtende Sopran von Marie Luise Werneburg, die selbst dem Tod jeden Schrecken nahm.“
LUZERNER ZEITUNG 2023
„Glanzlichter setzte der schwerelos schwebende und leuchtende Sopran von Marie Luise Werneburg, die selbst dem Tod jeden Schrecken nahm.“
LUZERNER ZEITUNG 2023
„Geradezu überirdisch lichterte Marie Luise Werneburg durch die Kantaten – was hat sie für ein Niveau erreicht! Als sie das Rezitativ von „Wer weiß, wie nahe mir das Ende“ (BWV 27) mit „Ach!“ begann, tat sich schon der Himmel auf. In den Arien wusste sie das noch zu steigern.“
DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN 2025